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Freiwillige Feuerwehr bekommt einen Anbau

Seit nunmehr elf Jahren bemüht sich die mannstärkste Einheit der Freiwilligen Feuerwehr in Gladbach um ein größeres und modernes Gerätehaus. Im September startet nun die Bauarbeiten.

NEUWERK In der einen Ecke stapeln sich Kartons, ein paar Meter weiter ist die Einrichtung nur noch spärlich, graue Schatten an der Wand zeugen von Möbeln, die dort bis vor kurzem lange Zeit gestanden haben: Im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Neuwerk an der Neersbroicher Straße ist deutlich erkennbar, dass eine Veränderung bevorsteht – es wird umgebaut. „Es entsprach einfach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Alleine die Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge sind inzwischen zu klein“, erklärt Einheitsführer Markus Maaßen. Das liege daran, dass die Fahrzeuge inzwischen höher, breiter und länger geworden sind. Wo es früher noch einen Rüst- und einen Löschwagen gab, muss ein Fahrzeug inzwischen beides können und braucht daher auch mehr Equipment. Die Leitern mussten sogar schon heruntergesetzt werden, damit die Fahrzeuge überhaupt noch in die Stellplätze passen. Nun bekommt die FF Neuwerk, die mit 40 Einsatzkräften und zwölf Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr die größte Einheit im Stadtgebiet ist, zwei weitere Stellplätze hinzu. Das ist aber noch nicht alles. Der bestehende Bau wird komplett entkernt und neu gestaltet. „Nur die Wände und das Dach bleiben erhalten“, sagt Maaßen. Künftig wird es Umkleidekabinen geben, dafür weniger Lagerraum. „Außerdem haben wir dann eine klare schwarz/weiß- Trennung, das heißt einen sauberen Bereich und einen, in dem wir uns mit der Arbeitskleidung aufhalten können“, erklärt Maaßen. Eine Umstellung der Gewohnheiten bringe dies auch mit sich. Der Weg zu diesem Umbau war nicht gerade leicht: Bereits seit 2002 gibt es die Pläne, und seitdem berät die Politik über die Umsetzung. „Dabei wurden mehrere Möglichkeiten in Betracht gezogen, beispielsweise der Neubau am selben Standort oder der Neubau woanders, dafür war die Krefelder Straße im Gespräch“, sagt Maaßen rückblickend. Letztlich ist es die Variante „Um- und Erweiterungsbau“ geworden. Der Start der Baumaßnahmen war eigentlich für Juni oder Juli geplant. Doch da in den bevorstehenden sechs Wochen Schulferien die Arbeiten an den Schulgebäuden Priorität haben, verschob sich der Baubeginn am Gerätehaus der FF Neuwerk auf September. „Wir hoffen natürlich, dass es nun dabei bleibt. Aber auf die paar Monate kommt es uns nun auch nicht mehr an“, sagt Feuerwehrmann Peter Brüggen. Die Sanierung des Gebäudes sei bitter nötig. Nicht nur das dringend nötige Umkleidekabinen fehlen. „Die Wände sind feucht und der Boden an vielen Stellen kaputt. Da musste jetzt einfach was getan werden“, sagt Maaßen über das Gebäude, in das die FF Neuwerk Mitte der 60er Jahre eingezogen ist. Während der Baumaßnahme, die voraussichtlich bis Ende 2014 dauern wird, kommt die Einheit auf der Wache I der Berufsfeuerwehr in Bettrath unter. Diese wurde für die zusätzliche Belastung extra umgebaut. Für die Männer der FF Neuwerk ist der Umbau aber auch eine Gelegenheit, mal richtig auszumisten. „Wir haben schon einen Container Müll weggeschafft“, sagt Brüggen. Abgesehen von den Tischen und Stühlen bekommt die Einheit neues Inventar. Einiges muss bis Ende des kommenden Jahres eingelagert werden. „Der Flughafen Mönchengladbach stellt uns dazu etwas Fläche zur Verfügung“, sagt Maaßen.

Quelle: Carmen Porschen, Mönchengladbacher Stadtpost

 

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